iLasik
Hightech-Kombination aus Femto & Wavefront Technik
Die iLasik ist eine Methode der refraktiven Chirurgie. Es ist eine Kombination aus den Techniken der Femto-Lasik und Wellenfront-Lasik. Das "I" in "iLasik" verweist dabei einerseits auf die besondere Möglichkeit zur individuellen Abstimmung des Operationsablaufs auf den jeweiligen Patienten. Vor allem aber steht es für den eingesetzten Lasertyp, den "Intralase Femtosekundenlaser".
Wie bei den herkömmlichen Lasik-Verfahren wird bei der iLasik das Innere der Augen-Hornhaut mit dem Laser behandelt, um bestehende Sehfehler zu beseitigen. Bei der iLasik wird diese Methode noch perfektioniert, indem auch der Schnitt, mit dem die obere Hornhautschicht vom Auge gelöst wird, mittels Laser und nicht, wie früher, manuell ausgeführt wird. Dieser Arbeitsschritt soll so präziser, gewebeschonender und mit weniger Risiko durchgeführt werden können (Femto-Lasik-Technik).
Die höhere Genauigkeit ist ohnehin ein Stichwort unter dem die iLasik-Technologie häufig genannt wird. Auch die präoperative Vermessung des Auges setzt sich in der i-Lasik den höchsten Maßstab an Präzision. Mit dem Diagnosegerät wird die Hornhaut gescannt, erfasst und schließlich topografisch dargestellt. Dabei registriert der Scan alle wichtigen Parameter wie Ausrichtung, Dicke und Größe des Hornhautdeckels. Dieser wird dabei nicht nur in groben Maßen, sondern in seiner gesamten Struktur vermessen. Jede Stelle der Hornhaut wird kartografiert und die Daten in einer Gesamtdarstellung der Hornhaut übermittelt. Anhand dieser Darstellung wird der Laser programmiert, so dass für die Korrektur der Sehschärfe optimale Ergebnisse versprochen werden (Wellenfront/Wavefront Analyse).
Als großen Vorteil der iLasik-Technologie erhofft man sich vor allem eine größere Genauigkeit der Korrektur und in der Konsequenz eine schonendere Operationsweise. Indem der Brechkraftfehler für jede Stelle der Hornhaut einzeln berechnet wird, soll der Laser gezielter eingesetzt und der Hornhautabtrag deutlich verringert werden.
Das i-Lasik-Verfahren ist eine sehr moderne Technologie. Erst seit 2007 werden in Deutschland Fortbildungen angeboten, die sich allerdings eines regen Zulaufs erfreuen. Sogar die NASA genehmigte vor Kurzem den Einsatz von iLasik, das besondere Genauigkeit der Sehkorrektur und vor allem Sicherheit für seine Patienten verspricht.