Augenlasern statt Brille

Augenlaseroperationen zur Sehfehler-Korrektur

Eine Augenlaseroperation ist für jeden Patienten sinnvoll, der aufgrund einer Fehlsichtigkeit eine Brille oder Kontaktlinsen nutzen muss, und dieses Hilfsmittel in Zukunft nicht mehr verwenden möchte. Durch die Augenlaseroperation kann auf Dauer eine Korrektur der Fehlsichtigkeit erreicht werden, also das, was man auch durch die manuellen Hilfsmittel Brille und Kontaktlinsen zu erreichen versucht. Damit die Augenlaseroperation grundsätzlich durchgeführt werden kann, muss der Patient nur wenige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört beispielsweise, dass die vorhandene Fehlsichtigkeit maximal bis zu minus zehn Dioptrien (bei Kurzsichtigkeit) und maximal bis zu drei Dioptrien (bei Weitsichtigkeit) beträgt. Auch eine vorhandene Hornhautverkrümmung bis zu drei dpt kann korrigiert werden. Als weitere Voraussetzung muss nur noch festgestellt werden, dass die Dicke der Hornhaut mindestens 450 Nanometer beträgt, da die Augenlaseroperation bei dünneren Hornhäuten nicht stattfinden kann.

Die Augenlaseroperation kann heute in ambulanter Weise erfolgen. Das Auge wird selbstverständlich örtlich betäubt und der Eingriff selber dauert nur wenige Minuten und ist für den Patienten aufgrund der Betäubung völlig schmerzlos. Die am häufigsten genutzte Behandlungsmethodeeee wird als LASIK (Laser In Situ Keratomileusis) bezeichnet und mittels eines so genannten Femtosekundenlasers durchgeführt (Femto-LASIK).

Im Einzelnen verläuft die Augenlaseroperation so, dass das Auge zunächst betäubt wird. Anschließend durchtrennt der Chirurg mittels einem winzigen Messers die oberste Schicht der Hornhaut und nimmt diese etwas zur Seite. Danach wird die darunter liegende Hornhautschicht mittels des Lasers abgeschliffen, bis die erwünschte Korrektur in dem Maße erfolgt ist, dass die vorhandene Fehlsichtigkeit beseitigt ist. Nachdem der Laser zum Einsatz gekommen ist, wird die oberste Schicht der Hornhaut wieder geschlossen und „verbunden“. Eine solche Augenlaserbehandlung hat heute eine Erfolgsrate von rund 90-95 Prozent, sodass nur rund 5-10 Prozent der Patienten auch nach der Behandlung noch Brillen und Kontaktlinsen benötigen.